Medizinische Notfälle
Bei einem medizinischen Notfall ist anhand der Schwere der Verletzung zu entscheiden, ob ein Rettungswagen gerufen werden muss oder der/die Schüler:in zu einem Arzt geschickt werden kann. Die Telefonliste von BG-Ärzten ist im Schulbüro erhältlich.
Im Notfall sind folgende Schritte durchzuführen:
- einen Überblick über die Situation verschaffen (wie viele Personen sind beteiligt, ist die Person ansprechbar, Atmung prüfen, welche Verletzungen sind erkennbar)
- die entsprechende Notrufnummer anrufen und auf Anweisungen warten
- Sofortmaßnahmen entsprechend der Erste-Hilfe-Ausbildung durchführen
- Personen beauftragen, auf den Rettungsdienst zu warten und ihn zum Unfallort zu begleiten
Im Anschluss ist die Schulleitung über die Verwaltung zu informieren: 0421 361-18265.
Es muss protokolliert werden (Klassenbuch), wann der/die Schüler:in von einem Notarztwagen abgeholt wurde oder zu welchem Arzt der/die Schüler:in geschickt wurde. Der/die zuständige Klassenlehrer:in muss informiert werden und ggf. eine Unfallanzeige gemacht werden. Die Formulare hierzu gibt es in der Verwaltung.
Sanitätsraum und Erste-Hilfe-Koffer sowie Defibrillator
Der Sanitätsraum befindet sich am Standort Konsul-Smidt-Straße im Erdgeschoss gegenüber der Verwaltung . Der Raum ist offen und mit der notwendigen und vorgeschriebenen Erste-Hilfe-Ausrüstung ausgestattet. Am Standort Dudweilerstraße befindet sich die Erste-Hilfe-Ausrüstung im Lehrerzimmer.
Wichtig: Bei jedem Erste-Hilfe-Kasten finden Sie ein Verbandsbuch. Hierin muss jede Entnahme von Verbandsmaterial dokumentiert werden.
Notfallordner
Ziel des Ordners ist es, Ihnen als schulische Beschäftigte Handlungsgrundlagen für den Umgang mit schulischen Extremsituationen an die Hand zu geben. Der Ordner dient sowohl zur themenspezifischen Vorbereitung auf mögliche Krisen als auch als Handlungsempfehlung für Ihr Handeln bei Eintreten einer entsprechenden Situation oder Lage.
Was enthält der Notfallordner?
Der Notfallordner gliedert sich in zwei Bände.
Band 1 dient der Orientierung bei der Bewältigung schulischer Großschadensereignisse und Krisen.
Band 2 („Hilfen bei nicht-alltäglichen Situationen in Schule“) enthält themenspezifische Handlungsempfehlungen zu unterschiedlichen Problemlagen (z. B. sexualisierte Gewalt, Mobbing, Brandfall, Extremismus u. v. m.).
Um Ihnen die Orientierung im „Hilfen-Ordner“ zu erleichtern, folgen die unterschiedlichen, alphabetisch angeordneten Themenbeiträge einer gleichbleibenden Struktur. Die Beiträge gliedern sich jeweils in eine kurze Definition des Feldes, Maßnahmen zur Sofortreaktion, zur Stabilisierung der Situation und zur Nachsorge. Weiterführende Hinweise, zum Beispiel zu Fachberatungsstellen oder Fachliteratur, runden das jeweilige Themenfeld ab.
Wo befindet sich der Notfallordner?
Jeweils ein Exemplar des Notfallordners in gedruckter Form befindet sich im Lehrerzimmer auf der Fensterbank beim Telefon, in der Schulverwaltung und bei der Schulleitung. Außerdem steht der Notfallordner als PDF-Datei im itslearning-Kurs „Unterstützung Schulen“ oder hier zur Verfügung (siehe oben).
Erste-Hilfe-Kurs / Ersthelfer:innen
Jede Lehrkraft sollte alle drei Jahre an einem Erste-Hilfe-Kurs teilnehmen. Die Schule versucht, die Fortbildung jährlich zu organisieren.
Wenn Sie außerhalb der Schule an einem Erste-Hilfe-Kurs innerhalb der letzten drei Jahre teilgenommen haben, so legen Sie die Bescheinigung über die Teilnahme an dem Kurs im Sekretariat vor.
Ablauf einer Brandschutzübung
An unserer Schule sollen regelmäßig Brandschutzübungen durchgeführt werden.
Nachfolgend ist der Ablauf einer Brandschutzübung beschrieben. Dieselben Verhaltensregeln gelten natürlich auch im Ernstfall bei einem echten Brand.
In jedem Raum befindet sich ein Plakat zum Verhalten im Brandfall mit Angabe des Sammelplatzes für den jeweiligen Raum.
Beginn
Die Übung beginnt bei Ertönen der Alarmsirene, der Handsirene oder mit einer Lautsprecherdurchsage. Das Schulgebäude muss nun vollständig evakuiert werden.
Vor Verlassen des Klassenraums
- Laufende Geräte ausschalten (gilt besonders für die Werkstätten).
- Schüler:innen und Lehrkräfte nehmen Kleidung, Wertsachen und iPads mit.
- Sofern vorhanden, Klassenbuch mitnehmen.
- Klasse über den Sammelplatz informieren.
- Zählen der Anzahl der anwesenden Schüler:innen.
- Hinweis, dass die Klasse beim Verlassen des Schulgebäudes zusammenbleiben sollte und die Schüler:innen auf ihre „Nebenleute“ achten sollen.
Verlassen des Schulgebäudes
- Lehrkräfte und Klassen müssen das Gebäude zügig auf dem vorgegebenen Fluchtweg verlassen. Je nach Gebäude, in dem die Klasse zum Zeitpunkt des Alarms Unterricht hat, muss sie sich zu einem bestimmten Sammelplatz (siehe unten) begeben.
- Alle freien Treppen benutzen, Aufzüge nicht benutzen
- Personen mit Beeinträchtigungen helfen
- Anweisungen der Brandschutzhelfer (z. B. erkennbar an Warnwesten) Folge leisten
- Am Sammelplatz einfinden, Ruhe bewahren
- Ankunft und Anzahl der Personen melden
Sammelplätze

- Standort Konsul-Smidt-Straße:
Unterhalb der Treppe -> Richtung Hafenstraße
- Standort Dudweilerstraße:
wird nachgereicht!
Verhalten am Sammelplatz bei Evakuierungsübungen
- Lehrkraft überprüft, ob alle anwesenden Schüler:innen am Sammelplatz eingetroffen sind (Durchzählen).
- Lehrkraft meldet Sammelplatz-Beauftragtem/r (i. d. R. Warnweste) die Vollzähligkeit der Klasse und gegebenenfalls fehlende Schüler:innen.
- Alle Lehrkräfte und Klassen bleiben bis zum Ende der Übung an den Sammelplätzen.
- Die Organisatoren überprüfen, ob das Gebäude wirklich vollständig evakuiert ist.
- Danach wird die Übung offiziell durch eine Lautsprecherdurchsage o.ä. beendet. Lehrkräfte und Klassen dürfen erst jetzt in die Unterrichtsräume zurückkehren.
Telefonnummern für Notfälle
Meldeverfahren
Prävention und Management schulischer Krisen – Selbstlernkurs
Das ReBUZ Bremen hat einen digitalen Selbstlernkurs „Prävention und Management schulischer Krisen“ erstellt. Dieser Kurs soll dabei unterstützen, die Mitarbeiter:innen in den Schulen möglichst gut auf schulische Krisen vorzubereiten.
Die Inhalte des Kurses wurden als themenspezifische Module unter den „Plänen“ gebündelt. Einführende Hinweise zum Inhalt sowie zum Aufbau des Kurses sind in den angehängten Videos sowie im Einführungsmodul unter den „Plänen“ zu finden.
Der digitale Selbstlernkurs ist im lokalen Kurskatalog zur Selbsteinschreibung geöffnet. Titel: Prävention und Management schulischer Krisen, Passwort: PuMsK
Verhalten bei lebensbedrohlichen Gewalttaten
In allen lebensbedrohlichen Situationen gilt es, sich selbst und die Personen in der nächsten Umgebung nicht zusätzlich in Lebensgefahr zu bringen. Die folgenden Verhaltensempfehlungen sind keine pauschalen Empfehlungen für alle Situationen, sie können aber im Falle eines bewaffneten Angriffs zu Ihrer Sicherheit beitragen. Hier geht’s zum Flyer „Verhalten bei lebensbedrohlichen Gewalttaten“:
Amok
Für den Standort Konsul-Smidt-Straße wurde eine Handlungshilfe zum Thema „Verhalten bei Amoklagen“ als Video erstellt. Ziel des Videos ist es, Mitarbeitenden eine grundlegende Orientierung für den Ernstfall zu geben und das Bewusstsein für angemessenes Verhalten in Extremsituationen zu schärfen.
Dabei wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass jede Situation individuell und nicht vollständig vorhersehbar ist. Das Video ersetzt daher keine persönliche Einschätzung oder situationsabhängige Entscheidungen, bietet jedoch eine wertvolle und praxisnahe Orientierung, um im Notfall besonnen und möglichst sicher reagieren zu können.